Praktische Hinweise zum B.A.-Studiengang Komparatistik / Europäische Literatur

1. Studienvoraussetzungen: Lektürefähigkeit in zwei Fremdsprachen  

Studienvoraussetzung ist Lektürefähigkeit in Englisch und einer weiteren Fremdsprache des Studiengangs. Lektürefähigkeit bedeutet, dass Studierende der Komparatistik literarische Texte außer in Deutsch auch in Englisch und einer zweiten Fremdsprache des Studiengangs im Original lesen können müssen. Der Nachweis dieser fachbezogenen Lektürefähigkeit ist spätestens bis zum Abschluss des 3. Semesters durch Bestehen einer Sprachklausur zu erbringen. In einer zweistündigen Klausur ist ein in der Regel literarischer Prosatext mittleren Schwierigkeitsgrades von ca. 350 Wörtern (ungefähr 35 Zeilen) der jeweiligen Fremdsprache ins Deutsche zu übertragen. Die Benutzung eines zweisprachigen Wörterbuchs ist erlaubt. Übersetzungstexte der vorigen Semester können zur Vorbereitung im Sekretariat eingesehen werden. Die Klausuren finden in jedem Semester (im Winter im Dezember, im Sommer im Juni) statt. Die Termine werden am schwarzen Brett und auf der Homepage des Instituts bekanntgegeben. Die Anmeldung erfolgt über Listen, die zu gegebener Zeit im Sekretariat ausliegen. Diese Bestimmung gilt für den Kernfach- und den Beifach-Studiengang gleichermaßen.

 

2. Zum Studium allgemein, Einzelphilologische Module  

Das Studium im Kernfach besteht aus insgesamt sieben Modulen (Näheres s. Studiengang B.A. Europäische Literatur zum Download). Zu beachten ist allerdings, dass eine bestimmte Philologie nicht gleichzeitig als Beifach-Studiengang und Einzelphilologisches Modul gewählt werden kann. Wird eine bestimmte Philologie als Beifach gewählt, müssen die einzelphilologischen Module des Kernfach-Studiengangs Komparatistik/Europäische Literatur aus anderen Philologien gewählt werden. 

 

3. Praktikum und Praktikumsbericht

Zum B.A.-Studiengang Komparatistik/Europäische Literatur (Kernfach) gehört ein obligatorisches Praktikum von 6 Wochen (240 Stunden) in einem fachnahen Berufsfeld. Das Praktikum ist im Studienverlaufsplan zwischen dem 4. und 5. Semester vorgesehen, kann jedoch zu jedem anderen Zeitpunkt im Laufe des Studiums absolviert werden. Für das Praktikum werden 8 LP vergeben. Als fachnahe Berufsfelder gelten Organisationen, Unternehmen und Unternehmensbereiche die konkret mit Literatur befasst sind (z. B. Literaturhäuser, Verlage, Feuilleton...) sowie solche, die ihre Mitarbeiter u.a. aus den Absolventen des Studiengangs rekrutieren können (z. B. Printmedien allgemein, Rundfunk, Fernsehen, Theater, andere kulturelle Institutionen, Unternehmensabteilungen für Presse- und/oder Öffentlichkeitsarbeit usw.). Wenn Zweifel über die Fachnähe des beabsichtigten Praktikums bestehen, bitte vorher in der Fachstudienberatung abklären.   Am Ende des Praktikums ist ein Praktikumsbericht zu erstellen. Der Praktikumsbericht umfasst eine kurze Vorstellung der Institution/des Unternehmens, in der/in dem das Praktikum geleistet wurde, eine ausführliche Darstellung der ausgeführten Tätigkeiten sowie eine reflektierte Darstellung des Verhältnisses zwischen Studium/Studieninhalten und dem allgemeinen Bereich bzw. den konkreten Tätigkeiten des Praktikums. Der Praktikumsbericht sollte zwei DIN-A-4-Seiten in der Formatierung eines Seminarprotokolls nicht überschreiten.   Der Praktikumsbericht wird zusammen mit einer Bestätigung des Arbeitgebers (insbesondere über die Länge des Praktikums) bei der Fachstudienberatung (Dr. Martina Kopf) abgegeben. Der Praktikumsbericht wir nicht benotet, ist jedoch Voraussetzung für die Anrechnung der dem Praktikum entsprechenden Leistungspunkte.

 

4. Abschlussphase (B.A.-Arbeit, Mündliche Prüfung, Anmeldung)

Die schriftliche Bachelor-Arbeit im Studiengang „Komparatistik/Europäische Literatur“ stellt zusammen mit der anschließenden mündlichen Prüfung den Abschluss des Kernfach-Studiengangs dar. Im Beifach-Studiengang gibt es keine Abschlussprüfung. Die rechtlichen Regelungen können der derzeit gültigen Fassung der fächerübergreifenden B.A.-Prüfungsordnung entnommen werden (http://www.uni-mainz.de/studlehr/1874.php). Hierzu finden Sie im folgenden einige Erläuterungen.

 

4.1 B.A.-Arbeit  

In der B.A.-Arbeit soll eine komparatistische Fragestellung aus den Gegenstandsbereichen der Module des Studiengangs eigenständig behandelt werden. Möglich sind zum einen vergleichende Untersuchungen zu Beziehungen zwischen Texten aus unterschiedlichen Literaturen (u.a. alle Arten von intertextuellen Bezügen zwischen Texten, seien sie bezogen auf Gattungen, Stoffe, Motive, Themen, Übersetzungen oder literaturgeschichtliche Fragestellungen) und zum anderen eher literaturtheoretisch ausgerichtete Untersuchungen wie eine vergleichende Diskussion verschiedener Theoriekonzepte zu einem komparatistisch relevanten Problemfeld. Die Bearbeitungszeit für die B.A.-Arbeit beträgt 8 Wochen. Sie soll einen Umfang von 30 Seiten in der Formatierung einer Seminararbeit nicht überschreiten. Das genaue Thema für die B.A.-Arbeit wird in Absprache zwischen der/dem Studierenden und der Betreuerin/dem Betreuer festgelegt. Der Betreuer/die Betreuerin kann aus dem Kreis der prüfungsberechtigten Lehrenden des Instituts gewählt werden. Bei der Wahl der Betreuerin/des Betreuers sollte darauf geachtet werden, dass der von der Studierenden/vom Studierenden für die B.A:-Arbeit gewählte Themenbereich sich mit den Arbeitsschwerpunkten der/des prüfungsberechtigten Lehrenden überschneidet. Derzeit prüfungsberechtigt sind:

Univ.-Prof. Dr. Dieter Lamping

Univ.-Prof. Dr. Winfried Eckel

Univ.-Prof. Dr. Olaf Müller

PD Dr. Frank Zipfel

PD Dr. Sascha Seiler

Dr. Caroline Mannweiler

Dr. Christof Rudek    

Dr. Natalia Blum-Barth

Dr. Martina Kopf

 

4.2 Mündliche B.A.-Prüfung  

Voraussetzung für die Zulassung zur mündlichen Prüfung ist die Bewertung der B.A.-Arbeit mit mindestens der Note „ausreichend“. Das Bewertungsverfahren dauert in der Regel 6 Wochen. Die mündliche Prüfung soll innerhalb 4 Wochen nach Abschluss der Bewertung der B.A.-Arbeit stattfinden. Gegenstand der Abschlussprüfung ist zum einen der Inhalt der Bachelorarbeit sowie Fragestellungen im Kontext des für die Bachelorarbeit gewählten Themas, zum anderen ein weiteres Thema aus einem der Module des Studiengangs nach Wahl der Kandidatin oder des Kandidaten. Dieses Thema wird im Vorfeld mit den Prüferinnen oder Prüfern abgesprochen. Der Kandidatin/dem Kandidaten wird in der Prüfung Gelegenheit gegeben, ihre/seine Arbeit in maximal 5 Minuten vorzustellen. Eine/Einer der Prüferinnen/der Prüfer ist in der Regel die Betreuerin/der Betreuer der B.A.-Arbeit.    

 

4.3 Anmeldung  

Bitte beachten Sie die Hinweise zur Prüfungsanmeldung unter: http://www.fb05.uni-mainz.de/214.php und die Meldetermine für die B.A.-Arbeit unter: http://www.fb05.uni-mainz.de/714.php  

Die vom Prüfungsamt für das jeweilige Semester angegebenen Termine gelten für einen Abschluss des Studiums im Rahmen der Regelstudienzeit von 6 Semestern. Falls es zu einer Verzögerung des Studiums gekommen ist, kann die Abschlussphase auch unabhängig von den angegebenen Terminen organisiert werden.