Bob Dylan und die Revolution der populären Kultur

Am 26. und 27. Mai veranstaltete das Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz eine Tagung zum 70. Geburtstag Bob Dylans. In der Alten Mensa/Forum beleuchteten renommierte Wissenschaftler aus verschiedenen akademischen Disziplinen unter dem Titel „Bob Dylan und die Revolution der populären Musik“ die Bedeutung des Künstlers für die Kulturgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts. So stand nicht nur der Musiker und Lyriker Bob Dylan im Mittelpunkt, sondern auch sein komplexes Verhältnis zur Religion, seine Rolle als Mittler traditioneller amerikanischer Musikformen und sein Vorbildcharakter für junge Künstler, Musiker oder Schriftsteller in aller Welt. Am Ende der zweitägigen Veranstaltungen fand eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Wissenschaft und Journalismus statt, in welcher das Vorgetragene reflektiert sowie neue Perspektiven der Beschäftigung mit diesem vielseitigen und bis heute aktuellen Künstler aufgezeigt wurden.



Veranstaltet wurde die Tagung mit freundlicher Unterstützung des ZIS.

Folgende Sprecher waren zu hören:

Prof. Dr. Dieter Lamping (Mainz): Begrüßung und Einführung: Zwischen moderner Lyrik und Pop – Bob Dylan

Prof. Dr. Knut Wenzel (Frankfurt am Main): Bob Dylan, die Stimme und die Zeit

Prof. Dr. Manfred Siebald (Mainz): Bob Dylan und die Bibel

Prof. Dr. Thomas Anz (Marburg): Todesszenarien. Künste der Emotionalisierung in den Songs Bob Dylans 

Prof. Dr. Heinrich Detering (Göttingen): „I know every scene by heart“: Dylans szenische und Rollensongs

Prof. Dr. Norbert Grob (Mainz): A Myth is a Myth - Anmerkungen zu Dylans Renaldo & Clara

Dr. Frieder von Ammon (München): „Have you ever been to Electric LaDYLANd?“ Zu Jimi Hendrix‘ Dylan-Rezeption

Dr. Sascha Seiler (Mainz): Wer will der neue Dylan sein? Narrative Tendenzen im zeitgenössischen Folkrock

Prof. Dr. Monika Schmitz-Emans (Bochum): BD en bd – Über graphische Interpretationen von Dylan-Songs

Podiumsdiskussion mit Jens Frederiksen (Mainzer Allgemeine Zeitung)André Schwarz M.A. (Uni Marburg) und PD Dr. Bernd Kiefer (Uni Mainz)